Aus aller Welt Archiv

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Kompromiss bei der Robbenjagd: Es dürfen nur noch Robbenbabies getötet werden, die nicht süß genug sind

Jedes Frühjahr färbt sich die Eislandschaft vor der Ostküste Kanadas rot mit dem Blut tausender Robbenbabies. Die liebenswürdigen Tiere werden grausam erschlagen oder erschossen, um ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt verkaufen zu können. Obwohl weltweit in der Kritik, weigert sich die kanadische Regierung diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Nun konnten Tierschützer jedoch endlich einen Teilsieg erringen und einen Kompromiss aushandeln.

Im Klartext bedeutet das: Ab 2015 dürfen nur noch hässliche Robbenbabies getötet werden. Fällt ein Tier dagegen unter die Bezeichnung süß oder niedlich, gilt es als geschützt. Ein eigens dafür ins Leben gerufene Ministerium wird die Jagd überwachen, damit die süßen Geschöpfe nicht zu Schaden kommen. Zahlreiche Experten, meist Grundschulmädchen zwischen sieben und zehn, sollen dabei im Vorfeld bestimmen, welches Robbenbaby als besonders süß und welches als nicht so süß gilt. In konzentrierten Gebieten werden die Experten sogar bei der Jagd anwesend sein, um die Richtlinien vor Ort zu kontrollieren.

Damit reagiert Kanada auf den starken internationalen Druck, dem die Regierung so lange ausgesetzt war. Man werde alles unternehmen, um diesen Kompromiss konsequent durchzusetzen, ließ der kanadische Staatssekretär Bret R. Zaun verlauten. “Wir haben verstanden, wie wichtig den Menschen das Überleben süßer Tierbabies ist”, stellte Zaun fest. “Zumindest wenn sie große Knopfaugen haben und weiß und flauschig sind”. Küken, Ferkel und Lämmer bleiben auf Wunsch der Öffentlichkeit selbstverständlich auch weiterhin von der Regelung ausgeschlossen.

Süßes und nicht so süßes Robbenbaby im Vergleich:

Robbenbaby Robbenbaby. Nicht süß.

 
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Was macht eigentlich Uli Hoeneß?

Neulich, im Knast. Eine Momentaufnahme.

Uli Hoeneß im Knast

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
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Rätsel um Flug MH370 geklärt: Maschine wurde vom Erdboden verschluckt

Flug MH370Das Rätsel um den Verbleib der vermissten Passagiermaschine ist endlich gelöst. Die malaysischen Behörden gaben heute bekannt, dass Flug MH370 vom Erdboden verschluckt wurde.

Über das Motiv kann nur spekuliert werden, am wahrscheinlichsten gilt allerdings Hunger. Sicher ist jedoch inzwischen, dass am 8. März 2014 gegen 01:30 Uhr Ortszeit sich unter dem indischen Ozean die Erde auftat und die Boeing der Malaysia Airlines ohne Rückstände verschlang. Wie die Behörden erklärten, schnellte aus einem mindestens 500 Meter breitem Spalt eine tentakelähnliche Zunge heraus, welche die Maschine blitzschnell umschlang und ruckartig in die Tiefe zog.

Die vereinzelten Seebeben, die nach den ersten Tagen des Verschwindens gemessen wurden, konnten nun auch nachträglich als Schmatz- und Kau-Geräusche interpretiert werden.

“Dass Gegenstände einfach so vom Erdboden verschluckt werden, ist selten, doch es kommt vor”, erklären Experten. In der Regel würden eher Kleinigkeiten wie Kugelschreiber, Schlüsselbunde oder Katzen in Erdspalten verschwinden, bei großem Hunger auch mal ein paar Häuser oder Autos. Doch ein Flugzeug zu verschlucken ist selbst für die Erde sehr ungewöhnlich.

Der einzige Trost für die Angehörigen ist nun zumindest, endlich Gewissheit zu haben, was wirklich mit Flug MH370 passiert ist.

Foto: (C) marbli_de, piqs.de, some rights reserved.

 
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Eilmeldung: Suche nach vermisstem Flug MH370 eingestellt

mh370Die malaysischen Behörden gaben heute bekannt, dass sie die Suche nach der vermissten Passagiermaschine vorübergehend einstellen werden. Gleichzeitig baten sie die internationalen Helfer, dies ebenfalls mit sofortiger Wirkung zu tun. Die Suche soll erst am Morgen des 2. April fortgesetzt werden.

Als Grund für diese Pause wurde die Brisanz des 1. April angegeben. Falls man nämlich Flug MH370 ausgerechnet an diesem Tag finden würde, bestünde die Gefahr, dass man die Meldung für einen Aprilscherz hält. “Wir wollen auf Nummer sicher gehen, dass die Suche auch weiterhin mit dem nötigen Ernst behandelt wird”, hieß es. Daher wäre es wichtig zu vermeiden, dass die Suche am 1. April erfolgreich sein könnte.

“Die Lage ist viel zu angespannt, um die trauernden Angehörigen mit einer möglichen Scherzmeldung zu brüskieren”, erklärten die Behörden.

Sollte die Suche länger dauern, wird diese Maßnahme jedes Jahr wiederholt.

 
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Winternostalgie: Bauen Sie einen Kartonmann

20° Celsius im 4. Wintermonat März. Dabei wurden letztes Jahr um diese Zeit schon Wetten abgeschlossen, ob der Winter überhaupt noch weggeht.

Kein Wunder, dass man da jetzt ein bisschen nostalgisch wird. Wir gehen daher gleich mal einen Kartonmann bauen. Und eine Papierballschlacht anzetteln.

kartonmann

Grafik: Copyright by Peter Thulke. Alle Rechte vorbehalten.

 
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