Aus aller Welt Archiv

0

Klimaforscher schlagen Alarm: Flüchtlingstote lassen den Meeresspiegel ansteigen

meeresspiegelanstieg

Die Menge toter Flüchtlinge im Mittelmeer nimmt weiter zu und der Meeresspiegel wird daher stärker ansteigen als bislang angenommen. Der Weltklimarat warnt vor einem um ein Drittel höheren Anstieg. Demnach wird der Meeresspiegel bis 2050 – nach aktuellem Flüchtlingsaufkommen – um 70 bis 90 Zentimeter steigen, statt nur um 30, wie vor Jahren noch in Kauf genommen wurde.

Das Institut für Klimaforschung in Potsdam erklärte: „Es gibt keine berechtigten Zweifel daran, dass die Zahl ertrunkener Bootsflüchtlinge auf Dauer steigt“.  Die meisten Wissenschaftler sind sich zudem einig, dass die Menschen die Hauptverantwortlichen für die vielen Flüchtlinge sind. Es könne davon ausgegangen werden, dass die seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts gestiegenen Flüchtlingszahlen zu 95 Prozent auf die Menschheit zurückzuführen seien, sagen Experten.

Meeresspiegel„Während in Kriegsgebieten Menschen ermordet und Siedlungen zerstört werden, steigt der globale Meeresspiegel unaufhaltsam an, aber inzwischen schneller, als wir es in den vergangenen 40 Jahren erlebt haben“, ließ der Weltklimarat verlauten.

Entscheidend sei nun, wie die Regierungen mit dieser Herausforderung umgingen. Die bislang getroffenen Maßnahmen zur Stabilisierung von Krisengebieten reichten offensichtlich nicht aus. Internationales Ziel ist es darum in Zukunft, Flüchtlingstote zeitnah aus dem Wasser zu fischen und die Zahl der Vermissten auf maximal 5000 pro Jahr zu begrenzen.

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten. Foto: pixabay.com

 
1

Millionen Kinder können laut Unesco die Grundschule nicht abschließen: Bundesregierung widerspricht!

Die UN-Bildungs- und Kulturorganisation Unesco hat in ihrem aktuell veröffentlichten Weltbildungsbericht festgehalten, dass fast 100 Millionen Kinder weltweit die Grundschule nicht abschließen können. Ein Skandal.

Unesco-Generaldirektorin Irina Bokova erklärte im Detail, die Welt habe zwar einerseits „große Fortschritte“ bei der Schulbildung  gemacht – so würden etwa Millionen mehr Kinder“ eine Schule besuchen – doch sei man weit von dem Ziel entfernt, dass sie die Schule auch abschließen könnten.

Die Bundesregierung konterte den Bericht allerdings mit dem Argument, dass zumindest in Deutschland allein der Hausmeister dafür vorgesehen sei, die Schule abzuschließen.

facepalm

Ba Dumm Tss!

 
2

Flugzeugabsturz: Todespilot Andreas L. soll gerne Weihnachten gefeiert haben

Nach dem tragischen Absturz des Germanwings-Flugzeugs kommen immer mehr schockierende Details rund um Todespilot Andreas L. ans Licht.

So soll der 27-Jährige regelmäßig Weihnachten gefeiert und im Jahre 2011 sogar einen Weihnachtsbaum aufgestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf fand in der Wohnung des Co-Piloten zudem Fotos, die nahelegen, dass Andreas L. gerne auf Weihnachtsmärkten unterwegs war.

Der Fluggesellschaft Germanwings liegen weiterhin Informationen vor, nach denen Andreas L. nicht nur Beziehungsprobleme, sondern auch Ärger mit einem Kaffeeautomaten hatte, der auf dem Düsseldorfer Flughafen des Öfteren zu wenig Kleingeld herausgab. Trieben demzufolge Geldprobleme den Co-Piloten in den Tod?

Wie die Bild-Zeitung herausfand, musste Andreas L. im Alter von dreizehn Jahren den Tod seines Meerschweinchens miterleben. Warum er trotz dieses traumatischen Vorfalls fliegen durfte, ist noch unklar. In diesem Zusammenhang steht außerdem fest, dass Andreas L. insgesamt eine Schwäche für in Gefangenschaft lebende Tiere hatte, sogar regelrecht von ihnen besessen war. Seit 2010 besuchte er den Zoologischen Garten Düsseldorf mindestens sieben Mal. Dabei soll er immer wieder Limonade getrunken und über die Erdmännchen gelacht haben.

Gerüchte, er habe auf dem Computer gerne Killerspiele, wie den berüchtigten Microsoft Flight Simulator, gespielt, will die Staatsanwaltschaft derzeit nicht kommentieren. Experten gehen jedoch davon aus, dass Andreas L. mindestens acht Paar Socken besaß.

Todespilot

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
0

Flugzeugabsturz: Experten werden gebeten, eine Schweigeminute einzulegen

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine am Dienstagvormittag trauert ganz Deutschland um ihre Opfer. Gleichzeitig kommen in allen Medien ununterbrochen Experten zu Wort, die über die Absturzursache spekulieren und erklären, was Angehörige und Freunde nun durchmachen.

Für Experten-Experte Karl Toffel ist das keine Überraschung: “Solche Katastrophen ziehen Experten regelrecht an. Wie Ameisen, die ein Stück Zucker belagern. Und je näher ein Unglück passiert, desto süßer, begehrter wird es.”

Toffel weiß aber auch, dass der Experten-Schwarm lediglich Bedürfnisse stillt: “Natürlich will man stündlich erfahren, wie sehr Angehörige, Freunde, Bekannte und entfernte Halbcousins achten Grades leiden.” Die Menschen lieben die vielen Experten, behauptet Toffel. “Sie wollen aufs Neue daran erinnert werden, dass so ein Flugzeugabsturz unheimlich tragisch ist, sie müssen wissen, welche Hashtags darüber bei Twitter kursieren und natürlich wie sich das Unglück auf die Promiwelt auswirkt.” Für den Experten-Experten ist die bunte Informationsflut daher lediglich eine Sache von Angebot und Nachfrage.

Das reine Interesse für die Katastrophe scheint also mindestens genauso groß wie die Trauer. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung nun zu landesweiten Schweigeminuten aufgerufen. Wie es in der offiziellen Mitteilung heißt, werden Reporter, Journalisten, Experten und andere sensationsgeile Kackbratzen gebeten, “einfach mal für eine Weile die Fresse” zu halten.

germanwings Flugzeugabsturz

Grafik: Copyright by Marian Kamensky. Alle Rechte vorbehalten.

 
4

Deutsche Telekom – Endlich mit NSA-Zertifizierung

Der amerikanische Geheimdienst NSA und der britische Geheimdienst GHCQ haben sich offenbar einen direkten Zugriff auf die Netze der Deutschen Telekom verschafft. Warum auch nicht? War ja ganz einfach.

telekom-Logo

 
Seite 1 von 2012345...1020...Letzte »