Burger King kämpft um sein Image: Kunden dürfen mitgebrachte Speisen verzehren

Burger King ImageDie RTL-Reportage über die Missstände bei Burger King hat der Fast-Food-Kette einen erheblichen Kundenrückgang beschert. Laut einer Studie der Uni Marburg sind angeblich nur noch 27 Menschen bereit, zu Burger King zu gehen.

Um sein angeschlagenes Image zu verbessern, hat das Unternehmen nun eine landesweite Kampagne ins Leben gerufen. Dabei soll verdeutlicht werden, dass Gesundheit und Hygiene nicht zu kurz kommen. „Wir möchten zeigen, dass man bei uns einwandfreies, gesundes Essen bekommen kann“, sagte Deutschland-Geschäftsführer Björn Bork. Das bedeutet im Klartext: jeder Kunde darf seine mitgebrachten Speisen im Schnellrestaurant verzehren. Egal, ob von zu Hause oder von Wurst-Willi um die Ecke.

Das hätte den Vorteil, dass man im Detail weiß, was da auf das Tablett kommt und es könnten gleichzeitig lange Wartezeiten an den Kassen vermieden werden. Das wiederum entlaste die Angestellten, die Zeit gewinnen, um sich auch mal zwischendurch die Hände zu waschen.

„Damit bekommt bei uns jeder das Essen, das er mag – schnell, günstig, liebevoll verpackt. Und wenn sich dann immer noch jemand über schlechte Qualität beklagt, dann liegt das eindeutig nicht mehr an uns“, erklärt Bork.

Doch damit nicht genug. Kunden haben nämlich ab sofort auch die Möglichkeit, auf ein erweitertes Angebot zurückzugreifen, wenn sie auf besondere Frische bestehen. So wird auf Wunsch ein Burger-King-Mitarbeiter zur benachbarten Döner-Bude geschickt, um dem Kunden ein qualitativ hochwertiges Menu zu besorgen.

Weiterhin kommt das Unternehmen seinen potentiellen Kunden mit einem besonderen Service entgegen. Gegen einen geringen Aufpreis muss man einen gekauften Burger nämlich nicht mehr essen, sondern kann ihn direkt in den Müll schmeißen. Eigens dafür werden in allen Filialen 60% mehr Mülleimer aufgestellt.

Wie es scheint, hat sich Burger King die Kritik zu Herzen genommen und handelt. Man darf gespannt sein, wie die Kunden mit dem neuen Image umgehen werden.