Bundestagswahl wird wiederholt

Bereits bei der Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse, wusste jeder Beobachter: Da stimmt etwas nicht. Pisa-Studie hin oder her, aber so doof sind die Deutschen nun auch wieder nicht, dass sie eine Regierungskoalition aus CDU und FDP wollen. Das musste ein Scherz sein. Und der Gestank des Wahlbetrugs lag plötzlich in der Luft.

Aus diesem Grund begannen Experten noch am Wahlabend mit der Untersuchung der Umstände und kamen nun zu einem schockierenden Ergebnis: Die Bundestagswahl ist ungültig und muss wiederholt werden. Der Grund: Aufgrund des einschläfernden Wahlkampfs, kam es unter der Bevölkerung zu extremen Missverständnissen und fahrlässigen, unabsichtlichen Stimmenabgaben.

So kam die FDP nur durch Mitleid zu ihrem Ergebnis. Die Hälfte aller FDP-Wähler gab nämlich an, sie wären fest davon überzeugt gewesen, die einzigen zu sein, die Westerwelle ihre Stimme gaben. Angeblich hätte es keiner ernsthaft für möglich gehalten, dass auch noch andere der FDP ihre Stimme geben, sodass sie ihr Kreuz aus Mitleid machten.

Viele Wähler fühlen sich zudem hinters Licht geführt, weil man sie nicht genügend aufklärte. So beruhen die meisten Stimmen der CDU darauf, dass eine große Anzahl der Wahlberechtigten glaubten, sie würden im Wahllokal die unsympathischste Partei wählen. Besonders Erstwähler, die bekanntlich lieber Amoklaufen würden, als eine CDU-Regierung zu wollen, seien von diesem Missverständnis betroffen.

Und auch der Vorwurf des Wahlbetrugs steht noch im Raum. Viele Wähler gaben nämlich an, im Wahllokal wäre ununterbrochen die Titelmusik von „Biene Maja“ gesummt worden, womit eine unterbewusste Beeinflussung stattgefunden hätte, damit man Schwarz-Gelb wählt.

Zu allem Überfluss verwechselten unzählige Wähler die örtlichen Mülleimer mit offiziellen Wahlurnen.

Anlass genug, um Neuwahlen zu fordern. Und so wird der Bundestag nun am 27. Oktober erneut gewählt. Hoffen wir auf einen diesmal spannenderen Wahlkampf.

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