Bin da. Wer noch?

Ein großes Dankeschön an die Telekom, die ihre mobilen Techniker anweist, zwei und nicht bloß ein einziges mal an der Haustür zu klingeln, bevor sie einen Zettel mit dem Vermerk, der Kunde wäre nicht zu Hause gewesen, in den Briefkasten werfen. Böse Zungen behaupten zwar, diese Zeit wäre trotzdem noch viel zu kurz, aber seien wir doch realistisch: Drei mal klingeln oder generell mehr als 30 Sekunden Wartezeit kann man dem Techniker wirklich nicht zumuten. Immerhin gab es eine präzise Terminabsprache: zwischen 8 und 14 Uhr. Und wenn man in diesem Zeitraum als Kunde nichts besseres zu tun hat, als auf die Toilette zu gehen, ein Nickerchen zu machen oder den Müll rauszubringen, dann ist es ganz einfach Pech, wenn der Techniker nach zwei mal Klingeln wieder verschwindet. Da nützt es auch nichts, wenn man laut „Hallo? Ich bin da! Hallo!“ in die Sprechanlage ruft oder auf den Balkon rennt und dem schnittigen Telekom-Wagen hinterherwinkt.

Die Welt ist hart. Aber noch härter ist eben der Job eines Telekom-Manns. Hell Yeah, Baby. So ist es auch nur allzu verständlich, dass der nächste Termin für die Freischaltung bzw. Einrichtung meines Internetzugangs erst in 10 Tagen stattfindet. Natürlich wieder präzise zwischen 8 und 14 Uhr. Das heißt: Wecker um 7Uhr30 stellen, schnell was essen, aufs Klo gehen, anziehen und dann in aller Stille auf einem Stuhl neben der Tür warten. Im Dunkeln.

Mit anderen Worten: Ich sitze gerade im stickigen und unbequemen PC-Raum der Uni-Bibliothek, obwohl ich das Internet eigentlich schon vor zwei Tagen von meinem neuen Zuhause aus hätte genießen können. Aber… Naja. Siehe oben. Und nein, bevor es jemand zur Sprache bringt: Ich war natürlich nicht so bescheuert bei der Telekom einen Internetvertrag abzuschließen, aber es sind deren Techniker, die im Auftrag meines Anbieters meinen Anschluss einrichten müssen.

Doch kommen wir zur Sache: Der Umzug – wohlgemerkt innerhalb derselben Stadt – ist erfolgreich vollzogen. Das bedeutet natürlich: Die Sexshopgeschichten werden weitergehen, ebenso wie ich in den kommenden Tagen das volle Programm wieder auffahren werde. Da ich allerdings noch stets zur Uni fahren muss, um am Blog zu arbeiten, bitte ich um Nachsicht, wenn zum Beispiel neue Kommentare viel später freigeschaltet werden.

In diesem Sinne: Man liest sich.

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