Aus dem Poesiealbum von Frank-Walter Steinmeier

Ein intimer Blick in die privaten Aufzeichnungen des SPD-Spitzenkandidaten. Frei nach Heinrich Heine beschreibt Frank-Walter Steinmeier auf den folgenden Zeilen seine Gedanken zur bevorstehenden Bundestagswahl.

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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so ängstlich bin;
Die Wahlen aus alten Zeiten,
Die kommen mir nicht aus dem Sinn.

Mein Büro ist kühl und es dunkelt,
Ich hätte gern ein Glas Wein;
Der Anrufbeantworter funkelt,
Im Schreibtischlampenschein.

Die ostdeutsche Jungfrau sitzet,
Im Kanzleramt wunderbar;
Ihr Wahlprogramm blitzet
Gänzlich ohne Charisma.

Sie spielt die soziale Dame,
Für ihre konservative Partei;
Die wirkt wie eine wundersame,
Politische Parodei.

Den Wähler im hintersten Walde,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er sieht nicht die Politmüllhalde,
Er sieht nur die Kanzlerin in der Höh.

Ich glaube die Sorgen verschlingen,
Am Ende Wähler und Land;
Und das hat mit schwarzgelben Dingen
Die Angela getan.

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