Aschewolke: Wird Europa an der Nase herumgeführt?

volcano

Seit Tagen verbreitet die Aschewolke des Eyjafallafeljögkälar Angst und Schrecken über Europa. Flüge sind gestrichen, Urlauber sitzen fest, Fluglotsen und Piloten können nicht mehr streiken, Wissenschaftler warnen vor todbringendem Blutregen und die Zeugen Jehovas bereiten sich in Kooperation mit der Bildzeitung mal wieder auf den Weltuntergang vor. Inmitten dieses Wahnsinns sitzt jedoch der Durchschnittsbürger, kratzt sich am Kopf – oder wahlweise am Hintern – und fragt sich: Wieso kommt mir diese ganze Aufregung so bekannt vor?

Richtig: Vor einem halben Jahr schwebte eine ähnliche Wolke über Deutschland: Die Schweinegrippewolke, das Vorzeigeunding in Sachen Angst und Schrecken, die Schaf-Im-Wolfspelz-Seuche, die rosa Wolke des Todes, welche sich bei näherer Betrachtung allerdings als harmloses Regengewitter entpuppte, dem die Pharmalobby ein Tornado-Kostüm übergestülpt hatte.

Und jetzt die Aschewolke. Werden wir diesmal nicht von der Pharmalobby, sondern von der Lobby der erdnahen Fortbewegungsmittel an der Nase herumgeführt? Hinweis-Experten weisen darauf hin, dass die Bahn sowie alle Bus- und Taxiunternehmen, aufgrund des Flugverbots, noch nie dagewesene Gewinne einfahren. Ein Zufall? Wohl kaum, wie Zufallsexperten versichern. Die Umstände ließen daher die Schlussfolgerung zu, dass der Vulkan für den Ausbruch entweder präpariert oder bestochen wurde, damit seine Aschewolke absichtlich den Flugverkehr lahmlegt. Ein Skandal, falls sich dieser Verdacht tatsächlich bewahrheiten würde.

Weder die beschuldigte Lobby noch Eyjafallöjaklljtsrghsö Der Vulkan selbst äußerten sich bislang zu den Vorwürfen. So muss der Durchschnittsbürger mit dem Wahnsinn weiterhin alleine fertig werden.

Viel Erfolg.

Noch mehr Asche im Archiv:
Muss das sein, Herr Schmidt?

Der Postillon jauchzt vergnügt: Hurra: Hurricane wird Aschewolke wegblasen! Und auch Lupe findet: Aschewolken, die neue Schweinegrippe! Und enthüllt: Vulkanausbruch führt zu Milliardenklage gegen die Serie „Lost“.

(Bildquelle: gulfnews.com)

……………………………………………………………………………………………………