Amok-Ankündigung auf der Schultoilette: Die wahren Hintergründe

Neumarkt, Bayern. Am vergangenen Donnerstag entdeckte eine Lehrkraft des Willibald-Gluck-Gymnasiums einen grausigen Schriftzug auf der Mädchentoilette. Dort war in dicken schwarzen Buchstaben „Amok in 6 Tagen, 16.12.09“ an einer Wand geschrieben worden. Zwar konnte die verantwortliche Schülerin schnell identifiziert werden und es gilt inzwischen als sicher, dass die Schülerin wohl keinen Amoklauf plante. Doch der Schock sitzt verständlicherweise immer noch tief.

Daher darf und sollte man das Ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und so fragt sich ganz Deutschland erneut und zu Recht: Wie sauber sind deutsche Schultoiletten wirklich? Werden sie überhaupt jemals gereinigt? Obszöne Limmericks, das Haus vom Nikolaus, Lehrer-Verunglimpfungen, Penisse in allen nur erdenklichen Formen, unkenntliche Signaturen und nun also auch noch Amok-Ankündigungen. Man könnte behaupten, die Klowand ist endgültig zur beliebtesten Arbeitsfläche deutscher Jugendlicher aufgestiegen und lässt somit andere Mitteilungsmedien wie Internet oder Bushäuschen weit hinter sich. Kein Wunder, ist die Schultoilette doch längst zu einem der wichtigsten sozialen Dreh- und Angelpunkte geworden. Hier treffen sich bereits Drittklässler, um Hausaufgaben zu kopieren, Joints zu rauchen, sich depressiv die Arme zu ritzen und erste erotische Erfahrungen zu sammeln.

Insofern konnten die Amok- und Erotik-Experten von PARAMANTUS.NET nach mehrtägiger Recherche enthüllen, dass mit dem Schriftzug überhaupt gar kein Amoklauf im klassischen Sinne gemeint war. Vielmehr handelte es sich dabei um eine abgekürzte Botschaft an die schulische Allgemeinheit. Sie lautete: „Anna möchte oralen Koitus in 6 Tagen. 16.12.09“.

Mit anderen Worten: Die besorgte Lehrkraft hat aufgrund ihres Ärgers über die verschmutzte Toilette einer Menge Leuten den Spaß verdorben.

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