Das Lied der Banker
26. November 2009 - Kategorie: Gedichte, Gesellschaft, SATIRE | 7 Kommentare »
Ganz im Zeichen der Finanzkrise haben deren Erfinder nun eine persönliche Hymne ausgearbeitet, die Mut machen soll, auch in Zukunft nicht davor zurückzuschrecken weitere Krisen zu riskieren. Frei nach Hoffmann von Fallerslebens “Lied der Deutschen”.
Das Lied der Banker
Zaster, Zaster über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets in größten Mengen
Meine Taschen reich befällt,
Von den Dingen, die ich kenne,
Liebe ich am meisten Geld.
Zaster, Zaster über alles,
Über alles in der Welt.
Hohe Preise, hohe Zinsen
Und der Börse süßer Klang,
Sollen diese Welt bestimmen
Mit verklärtem Sturm und Drang,
Uns zu edler Gier begeistern,
Unser ganzes Leben lang.
Hohe Preise, hohe Zinsen
Und der Börse süßer Klang.
Kies, Moneten, Moos und Zaster
Für die kalte Bankerhand -
Danach lasst uns alle streben,
Skrupelos, ohne Verstand.
Kies, Moneten, Moos und Zaster
Sind des Glückes Unterpfand -
Blüh’ im Glanze dieses Glückes,
Blühe sittenloses Land.
Übrigens ist es bei dieser Version nicht verpönt alle drei Stropen zu singen.
…………………………………………………………………………………………………………






26. November 2009 um 20:35
du findest doch immer wieder die treffendsten worte
27. November 2009 um 14:28
Ja, das singe ich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit…
27. November 2009 um 21:21
Paramantus scheint ein Liebling der Banker zu sein, erst veröffentlichen sie ihren Song bei ihm und dann schreibt ihm noch Banker Hartmut einen Kommentar…
4. Dezember 2009 um 14:03
Haha, mit Melodie ist das erst richtig geil
12. Dezember 2009 um 23:53
@Hartmut: Süß…
@Sica: Sie sind meine größten Fans…
@Gubel: Gleich ausprobiert, was?
15. Dezember 2009 um 13:08
@Gubel: Welche Melodie darf’s denn sein? Man kann das nämlich auch wunderbar auf “Auferstanden aus Ruinen” singen…
21. Dezember 2009 um 23:42
@Mort: Na die Melodie der deutschen Nationalhymne